Struktur soll Nähe schaffen

Unter diesem Motto steht der gesamte Weiterentwicklungsprozess, der uns als Seelsorgeeinheit im Zabergäu seit drei Jahren beschäftigt. Das erste nach außen sichtbare Zeichen wird am 01.01.2016 wahrzunehmen sein: die Geburtsstunde der neuen Kirchengemeinde ST. MICHAEL, WÄCHTER DES ZABERGÄUS.

Nachdem Bischof Dr. Gebhard Fürst und weitere diözesane Gremien unserem zukunftsweisenden Vorhaben zugestimmt haben, können wir voll Tatendrang in unser erstes Jahr starten.

Struktur, die erhalten bleibt

  • Die Patronate – Christus König, Heilige Dreifaltigkeit, St. Michael und St. Ulrich – der vier Kirchen
  • Brackenheim als Pfarreisitz und Wohnort des Pfarrers
  • gewohnte Öffnungszeiten der Pfarrämter in Brackenheim, Güglingen und Stockheim.

Struktur, die neu sein wird

  • Aus drei Kirchengemeinden mit vier Kirchen entstehen vier Kirchorte,
  • die drei Kirchengemeinderäte vereinigen sich zu einem Gremium,
  • jeder Kirchort erhält einen Ortsausschuss. Dieser bildet sich in einer ersten Phase aus den bisherigen Kirchengemeinderäten.

Nähe schaffen

Kirche hat Zukunft, wo sie sich einlässt auf die Fragen, Sorgen und Erfahrungen der Menschen.“ (Bischof Fürst)

Inspiriert von den Lebenswirklichkeiten der Menschen in ihrem Lebensraum, werden nach und nach vorhandene oder auch neue pastorale Schwerpunkte in den vier Kirchorten sichtbar werden. Jeder Kirchort wird mit seinen unterschiedlichen Bedürfnissen wahrgenommen und gestaltet.

Entwicklungen anstoßen

Ideen für die konkrete Ausgestaltung einer menschlichen und lebensfreundlichen Kirchengemeinde gibt es in unseren neuen Ausschüssen viele.

Spürbar werden diese Ideen, demnächst beispielsweise durch:

  • Familiengottesdienste mit anschließenden Familiennachmittagen an wechselnden Kirchorten,
  • Ärztliche Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherung,
  • Sozialsprechstunde für Notleidende
  • neue Wohngemeinschaft für fünf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in unserem Jugendhaus in Güglingen